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Wir sind ein leistungsfähiger, inhabergeführter mittelständischer Maschinenhersteller.
Seit 1868.

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1868

Die Gebrüder Nikolaus & Mathias KLINKENBERG gründen die Schlosserei Klinkenberg.  Das Kerngeschäft bestand zu seinerzeit aus der Produktion von Ersatz- und Zubehörteilen, sowie der Reparaturen von Maschinen zahlreicher großer Textilbetriebe der umliegenden Städte. Eupen und die Gegend am Weserfluss waren das Zentrum der damaligen Wollindustrie.

1906

Reiner J. F. WEISSHAUPT übernimmt die Firma. Er war jahrelang 1. Monteur der Firma Deutz-Gas-Motoren (Vorgänger der Diesel-Motoren).
Damals wurden Kanalschiffe mehr und mehr mit diesen Motoren ausgerüstet. Reiner J. F. Weisshaupt fuhr oftmals wochenlang mit den Schiffen um das Einlaufen der Motoren zu überwachen und die Kunden im Umgang mit der neuen, damals noch recht unbekannten und neuen, Technik anzulernen.
Das Kerngeschäft der Gebrüder Klinkenberg setzte er mit dem übernommenen Personal fort.

1910

Ein neues Segment wurde eingeführt: Es wurden die ersten Maschinen zur Herstellung von Isolierrohren für elektrische Kabel gebaut. Die Belegschaft wurde größer.

1914 – 1918

Der Krieg brachte auch hier im Grenzgebiet allerhand Schwierigkeiten mit sich.  Durch den Friedensvertrag von Versailles wurde das hiesige bisher deutsche Gebiet dem Königreich Belgien einverleibt. Die Geschäftssprache war nunmehr französisch und brachte allerhand Umstellungen mit sich, die gemeistert werden mussten.

1922

Das Unternehmen baut sein Produktsortiment weiter aus: Die Herstellung von Handhebezeugen.
Einige Jahre danach wurde die Produktion von Handlaufkranen eingeführt, die bis zu 15t bei einer Spurweite von möglichen 15m heben konnten.

1924

Eine eigene Abteilung zur Hertstellung von Ketten wurde eingerichtet Diese konnte elektrisch geschweißte Ketten zwischen 4mm und 13mm Materualdurchmesser produzieren.

1932 – 1936

Mehrere Hundert Tiegeldruckpressen für die englischen Kolonien (hauptsächlich für Indien) wurden an eine Londoner Unternehmen verkauft und geliefert.

1935

Nachdem der Bedarf an Tiefeldruckpressen stark nachließ orientierte sich das Unternehmen neu.

1935 wurde die erste Fahrzeughebebühne mit einem Hubkapazität von 3t erbaut. Mehr als 3000 Stück wurden von diesem Typ gebaut. Es folgten weitere Typen mit höheren Hubkapazitäten von  6t, 7,5t und 12t.

1940 – 1945

Während des zweiten Weltkriegs wurde das belgische Grenzgebiet wieder Deutschland einverleibt. Die Produktion von Handhebezeugen wurde fortgesetzt ebenso die Herstellung von Hebebühnen, jedoch in kleinerem Umfang.

1945

Zum Ende des Krieges wechselte das Gebiet von Eupen, Malmedy und St.Vith wieder die Nationalität und wurden, als Wiedergutmachung, Belgien zugeteilt

1945 – 1959

Durch den starken, kriegsbedingten, Nachholbedarf wurden mehrere Jahre vorwiegend Handhebezeuge für das Inland hergestellt. Nach und nach nahm dann auch der Export in die verschiedenen europäischen Länder und in die, seinerzeit noch belgische Kolonie, Kongo sehr zu.

Hinzu kamen elektrische Laufkräne, ausgerüstet mit elektrischen Katzen oder Winden der Marke Demag.

Gleichzeitig wurden stetig mehr Spezialhebebühnen produziert. Von 6t bis 14t für Gabelstapler und sonstige kurze, schwere Fahrzeuge sowie später auch 6-Säulen-Hebebühnen für extra lange Fahrzeuge wie z.B. Gelenkbusse, Sattelschlepper usw.

1960

begann die europäische Ford-Zentrale Köln ein Werk in Genk/ Belgien für ca. 9000 Beschäftigte zu bauen. Über die hiesige Handelskammer suchte Ford belgische Lieferanten für Betriebseinrichtungen. Es kam zum Vertragsabschluss und die R. Weisshaupt AG lieferte und montiere seitdem hauptsächlich die Oberkonstruktionen und Förderanlagen über den Arbeitsplätzen und Montageketten der Fahrzeuge. Diese wurden an der 8-9 m hohen Dachkonstruktion befestigt und kamen bis zu 3 m Höhe über den Hallenböden herunter. Das Hauptwerk in Köln-Niehl und die Werke in Köln-Merkenich, Saarlouis und Düren wurden ständig vergrößert oder modernisiert.  So dass die R. Weisshaupt AG auch hier ebenfalls diese Eisenkonstruktion liefern konnte. Hinzu kamen zahllose Sonderanfertigungen von Hebevorrichtungen usw. jeweils dem Bedarf angepasst. Dazu kamen für Düren zwei von uns entwickelte komplizierte Einrichtungen zum Heben, Drehen und Übersetzen von Getriebegehäusen. Auch für das englische Getriebewerk von Ford in Halewood bei Liverpool lieferten und montierten wir die gleichen Einrichtungen.

1969

Der Bedarf an Handhebezeugen, wofür die Ketten hauptsächlich gebraucht wurden, ließ immer mehr nach. Die Fabrikation lohnte sich nicht mehr und die Kettenabteilung wurde stillgelegt. Die noch benötigten Ketten kauften wir noch eine Zeit lang bei einer befreundeten Fabrik ein.
Von nun an begannen wir die Fabrikation von 2-Säulen-Hebebühnen, von denen ca. 400 Stück hergestellt wurden.

1972

Nachdem seit 1972 auch der Bedarf an Handhebezeugen stark nachließ, entschied sich das Utnernehmen dazu die Produktion dieser einzustellen.
Im gleichen Jahr wurde die Quicklift-Hebebühne 2,5t entwickelt, welche mit ihrer doppelten Hebegeschwindigkeit, im Vergleich zur bisherigen 3,5t-Hebebühne, heraus stach. Nachdem die Quicklift-Hebebühne mit einer Hubkapazität von 5t ins Produktsoprtiment aufgenommen wurde, stellte das Unternehmen die Herstellung der „standard“ 3,5t-Hebebühne ein, da der Absatz durch die neue Technik stark eingebrochen war.

Das Geschäft mit den Hebebühnen entwickelte sich ständig und wurde über die Jahre eines unserer Hauptstandbeine. Hinzu kamen weitere Metallverarbeitungen wie:

  • Schweißen in Halbautomatik von Eisen, Aluminium und rostfreiem Stahl
  • Blechschneidearbeiten auf Maschinen bis 3000 x 6 mm, sowie Plasma-Schneider bis 200 mm; für größere Stärken mit Secator
  • Blechkantarbeiten auf 150 t-Presse (die Säulen aller Hebebühnen und die Traversen und Schienen der Bühnen bis 5 t werden damit hergestellt)
  • Dreharbeiten aller Art
  • Fräsen von Zahnrädern von Modul 2 bis 10 und bis 900 mm Durchmesser
  • Sonstige Fräs-, Hobel- und Nutarbeiten

1987

Seit 1987 sind wir ebenfalls im Luftfrachtbereich tätig.

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